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Hammermühle: Von 30 auf 3 Stunden Planung | Optiwiser

Hammermühle: Von 30 auf 3 Stunden Planung | Optiwiser

November 1, 2026
/
6 Min
Hammermühle: Von 30 auf 3 Stunden Planung | Optiwiser

30 Stunden Planungsaufwand pro Woche und trotzdem Überbestände, Stock-outs und Lebensmittelabfälle: Vor dieser Herausforderung stand die Hammermühle GmbH. Heute plant der bayerische Hersteller glutenfreier Back- und Teigwaren mit Predictwiser.Cloud, und die Ergebnisse sind jetzt auch offiziell dokumentiert. Die KLAV – Kompetenzstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten hat die Zusammenarbeit als Praxisbeispiel in ihren Wissensspeicher aufgenommen. Für uns ist das eine besondere Anerkennung: Die KLAV sammelt erfolgreiche Ansätze, mit denen Unternehmen entlang der Lebensmittelkette Abfälle und Verluste reduzieren. Dass KI-gestützte Bedarfsplanung dort als Beispiel aufgeführt wird, zeigt: Gute Planung ist einer der wirksamsten Hebel gegen Food Waste.

Die Ausgangslage: Planung mit Excel und SAP

Die Hammermühle ist ein traditionsreiches, mittelständisches Lebensmittelunternehmen und unser langjährigster Kunde. Bevor Predictwiser.Cloud eingeführt wurde, lief die Bedarfs- und Produktionsplanung manuell in Excel, ergänzt durch SAP. Das brachte typische Probleme mit sich:

  • Hoher Zeitaufwand: Rund 30 Stunden pro Woche flossen allein in die Planung.
  • Fehleranfälligkeit: Manuelle Planung ist anfällig für Fehler, und diese lasteten persönlich auf den Planerinnen und Planern.
  • Unregelmäßige Bestellzyklen: Ungenaue Prognosen führten dazu, dass mal zu viel und mal zu wenig bestellt wurde.
  • Stock-outs und Lebensmittelabfälle: Starke Nachfrageschwankungen verursachten Fehlmengen auf der einen und Überbestände auf der anderen Seite.

Geschäftsführer Lucas Fischer und sein Team suchten deshalb nach einem Weg, die Planung effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten. Neben den Kennzahlen war ihm dabei vor allem eines wichtig: das Team von der Belastung manueller Planung zu befreien.

Die Lösung: KI-gestützte Bedarfsplanung mit Predictwiser.Cloud

Mit Predictwiser.Cloud werden Bestell- und Produktionsmengen heute automatisiert generiert und von den Planern anschließend nur noch geprüft. Die Hammermühle nutzt alle Module der Plattform, von der Bedarfsplanung über die Bestandsplanung bis zur Produktionsplanung. Excel und die Planungsfunktionen in SAP wurden damit weitgehend abgelöst.

„Bei uns werden Bestellvorschläge bzw. Produktionsvorschläge von Predictwiser.Cloud bestenfalls nur noch geprüft.“

Lucas Fischer, Geschäftsführer, Hammermühle GmbH

Auch die Bestände im externen Lager werden algorithmisch optimiert. So richtet sich die Menge, die eingekauft, produziert und eingelagert wird, genauer am tatsächlichen Bedarf aus.

In 7 Arbeitstagen live

Ein wichtiger Erfolgsfaktor war die schnelle Einführung. Von der Bereitstellung der Daten bis zur produktiven Nutzung vergingen nur rund 7 Arbeitstage.

Möglich macht das eine bewusst einfache Anbindung: Das ERP-System der Hammermühle übermittelt die benötigten Daten automatisiert per E-Mail bzw. Verteiler an Optiwiser. Diese Einstellung ist in praktisch jedem ERP-System verfügbar. Eine aufwendige API-Integration oder ein langes IT-Projekt war nicht nötig.

Die Ergebnisse

Die Veränderungen sind deutlich messbar:

  • Planungsaufwand: von rund 30 auf maximal 3 Stunden pro Woche
  • Prognosegenauigkeit: von rund 70 % auf rund 90 % (monatlich)
  • Lagerhaltungskosten: −36 % durch algorithmisch optimierte Bestände
  • Stock-outs: −80 %

„Am Ende dauert eine komplette Planung nicht mehr 30 Stunden pro Woche, sondern nur noch maximal 3 Stunden.“

Lucas Fischer

Weniger Überbestände bedeuten weniger Ware, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschreitet. Weniger Stock-outs bedeuten zufriedenere Kunden. Und eine Planung, die in wenigen Stunden statt in einer ganzen Arbeitswoche erledigt ist, schafft Freiraum für strategische Aufgaben.

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Unser Fazit

Das Praxisbeispiel der Hammermühle zeigt, wie datenbasierte Planung betriebliche Prozesse effizienter macht und gleichzeitig Lebensmittelabfälle reduziert. Gerade für mittelständische Lebensmittelhersteller muss der Umstieg von Excel auf KI kein Großprojekt sein: In wenigen Tagen live, ohne komplexe Schnittstellen und mit spürbarer Entlastung für das Planungsteam.

Wir bedanken uns bei der KLAV für die Aufnahme in den Wissensspeicher und bei Lucas Fischer und dem Team der Hammermühle für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Das vollständige Praxisbeispiel finden Sie im KLAV-Wissensspeicher.

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Veröffentlicht von:
Optiwiser A.I.
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